Schatten schaffen
Sonnensegel, Bäume, Pergolen oder überdachte Bereiche können helfen, Hitzebelastung auf Schulhöfen und Plätzen zu reduzieren.
Was wir aus Messdaten, Beobachtungen und dem Austausch gelernt haben
Was können wir aus dem Vergleich von Fürth/Odenwald und Palermo/Sizilien für den Umgang mit Klimawandel und Hitze lernen?
Im Projekt wurden Messdaten erhoben und mit Beobachtungen vor Ort verbunden. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler Klimawandel nicht nur abstrakt diskutieren, sondern anhand eigener Daten, Fotos und Erfahrungen untersuchen.
Die Messungen zeigen Tagesverläufe von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lichtstärke. Sie machen sichtbar, dass Klima nicht nur als Durchschnittswert betrachtet werden sollte. Entscheidend ist auch, wie sich Werte im Laufe eines Tages verändern.
Die Daten sind Momentaufnahmen. Sie ersetzen keine langfristigen Klimamessungen, eignen sich aber sehr gut, um Unterschiede sichtbar zu machen und Fragen zu entwickeln.
Die Fotos aus Palermo, Cefalù und Mondello zeigen, dass Stadtgestaltung einen großen Einfluss auf das Erleben von Hitze, Licht und Aufenthaltsqualität hat.
Damit wird deutlich: Klimaanpassung ist nicht nur eine technische Aufgabe. Sie betrifft auch Stadtplanung, Architektur, Grünflächen, Mobilität und soziale Fragen.
Auch in Fürth, an der Bergstraße und im Odenwald werden Fragen der Klimaanpassung wichtiger. Heiße Tage, längere Trockenphasen und starke Sonneneinstrahlung können Auswirkungen auf Schule, Alltag, Landwirtschaft und Gesundheit haben.
Aus dem Vergleich mit Palermo ergeben sich konkrete Überlegungen:
Sonnensegel, Bäume, Pergolen oder überdachte Bereiche können helfen, Hitzebelastung auf Schulhöfen und Plätzen zu reduzieren.
Bäume, Sträucher und Grünflächen verbessern das Mikroklima und erhöhen die Aufenthaltsqualität.
Trinkwasserstellen, Regenwassernutzung und wassersensible Gestaltung können bei Hitze und Trockenheit hilfreich sein.
Helle Materialien, weniger versiegelte Flächen und durchdachte Luftwege können Aufheizung verringern.
Das Projekt verbindet Umweltbildung, digitale Bildung und europäische Zusammenarbeit. Die Schülerinnen und Schüler konnten unterschiedliche Kompetenzen anwenden und weiterentwickeln.
Die Erasmus+-Fahrt nach Palermo hat gezeigt, wie gewinnbringend die Verbindung von Begegnung, Forschung und digitaler Projektarbeit sein kann.
Die Messungen haben Unterschiede zwischen Fürth und Palermo sichtbar gemacht. Die Fotos und Beobachtungen haben gezeigt, dass Stadtgestaltung eine wichtige Rolle im Umgang mit Hitze spielt. Der Begriff des klimatischen Zwillings half dabei, zukünftige Klimafragen anschaulich zu diskutieren.
Klimawandel ist nicht nur ein Thema für Wissenschaft und Politik. Er betrifft den Alltag, die Stadtgestaltung, die Schule und das Zusammenleben. Durch eigene Messungen und internationale Zusammenarbeit können Schülerinnen und Schüler lernen, Daten zu verstehen und Lösungen mitzudenken.
Die Projektergebnisse können weiter genutzt werden: